Vollmond // Camp-Life in Ruanda // Steffen Gerdes & Timon Koch
Vollmond // Camp-Life in Ruanda // Steffen Gerdes & Timon Koch

Zu Fuß durch Afrika: Ein bisschen verrückt muß man schon sein

Die Ulmerin Sandra Bohnaker hat am Benefiz-Lauf „Water Walk 2017“ der Initiative „Viva con Agua“ von Ruanda nach Uganda teilgenommen

 

Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitäre Grundversorgung für alle Menschen – das ist das Ziel der Initiative „Viva con Agua“ mit Sitz in Hamburg. Um für diese Idee zu werben, sind im vergangenen Monat 25 internationale Läufer zum „Waterwalk“ aufgebrochen, von Ruanda nach Uganda. 545 Kilometer durch Afrika, innerhalb von drei Wochen. Jetzt sind sie alle zurück in der Heimat – und haben mit ihrem Einsatz mehr als 50.000 Euro an Spenden für die gute Sache generiert. Auch für die 37-jährige Teilnehmerin Sandra Bohnaker aus Ulm war dieser von Musik- und Kunst-Aktionen umrahmte Spendenlauf ein einmalig facettenreiches Erlebnis. "Es war mein bisher größtes Abenteuer und dennoch eigentlich pure Erholung: Keine Digitalisierung. Keine negativen Nachrichten. Nur unsere alltägliche Wanderung durch eine gefühlt andere Welt, die doch dieselbe ist. Bei ungewohnten Temperaturen und Rahmenbedingungen und relativ vollem Tagesablauf. Ein bunt gemischtes Team an Läufern, das sich zuvor nicht kannte und vor allem in Extremsituationen sehr gut harmoniert hat“, erklärt die Ulmerin nun über diese spannende Zeit und merkt scherzhaft an: „Ein bisschen verrückt muss man schon sein“. Jetzt möchte sie sich bei allen Unterstützern und Spendern herzlich bedanken.

Von enormer Gastfreundschaft, glücklichen Begegnungen, großem Zusammenhalt und atemberaubenden Landschaften berichten auch andere Teilnehmer über die ereignisreichen Wochen in Afrika. „Es gab keinerlei brenzlige Situation, wir fühlten uns durchweg willkommen und sicher“, resümiert Viva-con-Agua-Gründer und Ex-Profifußballer Benjamin Adrion. Pro Tag legte die Gruppe 25 bis 42 Kilometer zurück. Begleitet von einer Crew, die die Grundversorgung sicherte. Übernachtet wurde in Zelten und auf Isomatten. Ihr Camp durften die Walker auf Sportplätzen, in Schulhöfen oder öffentlichen Wiesen aufbauen. Die abenteuerliche Reise von Kigali nach Kampala war zudem gespickt mit menschlichen Begegnungen: Bei Kunstaktionen, in Workshops mit Kindern und Jugendlichen oder bei Live-Konzerten tauschten sich die Läufer mit der Bevölkerung aus. Lebensfroh und spielerisch informierte „Viva con Agua“ auf diese Weise über Trinkwasser, wichtige Hygienemaßnahmen und sanitäre Grundversorgung. Wie aufwendig es sein kann, genügend sauberes Wasser zur Verfügung zu stellen, haben die Sportler auf ihrem Treck auch selbst erlebt, so Sandra Bohnaker: „Wir haben festgestellt, wie viel Wasser wir täglich verbrauchen - fürs Trinken, fürs Kochen, Waschen, Duschen und so weiter und so fort. Auch wenn man nur jeden zweiten Tag geduscht hat, war es trotzdem enorm, was für eine Wassermenge benötigt wurde. Und die musste die Crew zuvor immer erst besorgen und zu Brauchwasser filtern. Das heißt, gerade die Wasser- und Sanitärsituation war das, was uns mit am meisten beschäftigt hat“.

 

Das Hamburger Wasser-Netzwerk wertet den Lauf als vollen Erfolg. „Wir haben unser Spendenziel von 30000 Euro erreicht – aber es gehen immer noch Spenden ein“, berichtet Pressesprecherin Claudia Gersdorf. Die Gelder werden für zwei Wasser-Projekte in Uganda und Ruanda verwendet. Der gemeinnützige Verein „Viva con Agua“ hat sich bei seiner Gründung im Jahr 2006 zum Ziel gesetzt, weltweit Projekte zur Wasserversorgung zu starten und zu fördern. Seither hat er eine ganze Reihe von Hilfsprojekten angestoßen, die den Menschen langfristigen Zugang zu sauberem Trinkwasser sowie zu Sanitär- und Hygieneversorgung ermöglichen. Mit dem Waterwalk feierte die Organisation gleichzeitig die Gründung von „Viva con Agua UGANDA“. Denn das Netzwerk der ehrenamtlichen Unterstützer wächst mittlerweile über Europa hinaus. Ehrenamtliche Studenten und Musiker engagieren sich seit einigen Jahren in einer Crew vor Ort, sammeln Spenden und stellen zahlreiche Aktivitäten in Uganda auf die Beine. Nun gibt es daher auch in Uganda eine eingetragene Organisation, die Viva con Agua dauerhaft repräsentiert.

 

INFO

Sandra hat regelmäßig über ihre Reise berichtet: www.instagram.com/sandra_bohnaker und  www.facebook.com/sandra.bohnaker

Die genaue Strecke von Kiagali nach Kampala findet man bei Google Maps.

Die beiden Projekte in Ruanda und Uganda, die mit den Spendengeldern des WaterWalks finanziert werden, sind auf der Viva con Agua-Website detailliert beschrieben. Weitere Information unter www.vivaconagua.org/mywaterwalk und www.vivaconagua.org/waterwalk

Sponsoren können sich unter dem Stichwort „Sandras WaterWalk“ gerne noch melden: kontakt@ vivaconagua.org

HERZLICHEN DANK für die Spenden und den Support. Und versprochen: Die Spenden kommen an und das Material wird natürlich ausgiebig getestet!  #AllForWater #WaterForAll

BERICHTE davor & danach

Radio-Interview Sandra SWR 4

Zeitungsartikel Südwest Presse

Zeitungsartikel Schwäbische Zeitung

Zeitungsartikel Augsburger Allgemeine

Bericht Ulm-News

Zeitungsartikel NEON Magazin

Zeitungsartikel Augsburger Allgemeine

Zeitungsartikel Südwest Presse

Zeitungsartikel Schwäbische Zeitung

Radio-Interview Sandra Donau3FM

Radiobericht WDR5  & Fotostrecke

Radiobericht Deutschlandfunk

Onlinebericht Deutschlandfunk NOVA

Blogeintrag Soulbottles I

Blogeintrag Soulbottles II

this is my website

SANDRA BOHNAKER

phone  +49 173 3429777

mail     sandra.bohnaker@gmx.de

 web    www.sandrabohnaker.jimdo.com